4 Fragen an Aufräumberaterin Rita Schilke

Foto: Aufräumberaterin Rita Schilke

Aufraeumberaterin Rita Schilke

In meiner täglichen Arbeit als Aufräumberaterin werde ich immer wieder mit Fragen konfrontiert, die das Wann, Warum, Was und Wie des Aufräumens und Entrümpelns betreffen und die ich hier gerne beantworte:

1.   Wann ist der beste Zeitpunkt, um die Wohnung zu entrümpeln?

Zu Beginn eines neuen Jahres sind wir in Vielem „auf Anfang“ gestimmt.

Unsere guten Vorsätze für das neue Jahr sind noch ganz frisch, wir haben vielleicht ein paar Tage frei, lassen uns einiges durch den Kopf gehen und werfen mit mehr Abstand einen Blick auf unser Leben. Aber auch jeder andere Wechsel in unserem Leben wie der Beginn der Weihnachtszeit, der bevorstehende Urlaub oder auch der Auszug der Kinder können so ein Anfang sein.

Als Aufräumberaterin spüre ich bei meinen Kundinnen und Kunden genau, wie ein gedanklicher, innerer Freiraum sehr förderlich ist, um auch äußerlich in Wohnung, Haus, auf dem Schreibtisch, im Keller, auf dem Dachboden oder in der Garage mehr Platz zu schaffen und sich von dem oft über lange Zeit angesammelten Gerümpel zu trennen.

2.   Warum sollte man überhaupt entrümpeln?

In vielen Haushalten verstopft ein Zuviel an Kleidung, Haushaltsgeräten oder Spielsachen buchstäblich Regale und Schrankfächer. Dann tut Aufräumberatung not. Denn es fehlt Platz für Neues und die Entfaltung von Kreativität. Ein von äußerer Harmonie geprägtes Wohlgefühl im eigenen Zuhause kann nicht entstehen, ist aber so wichtig.

3.   Was gilt eigentlich als Gerümpel?

Gemeinsam mit meinen Kundinnen und Kunden identifiziere ich als Aufräumberaterin alles, was nicht (mehr) benutzt wird, was nicht mehr funktioniert, bei dem ein Teil fehlt und – ganz wichtig – was er oder sie gar nicht (mehr) mag. Alles das kann für den Betreffenden als Gerümpel angesehen werden. Es sammelt sich an Stellen an, die manche erst mal nicht so im Blick haben wie hinter Türen, in Vorratskammern, im Keller und manchmal leider auch im Schlafzimmer auf dem Kleiderschrank oder unterm Bett.

4.   Wie fange ich am besten an zu entrümpeln – und wie halte ich durch?

Der Kern meiner Aufräumberatung betrifft immer das Wie, das Kundin bzw. Kunde und ich gemeinsam gleich in die Tat umsetzen. Als jahrelange Aufräumberaterin weiß ich, dass es sich stets empfiehlt,  immer dort mit dem Ausmisten und Entrümpeln anzufangen, wo „der Schuh am meisten drückt“. Da, wo Unordnung und wenig Platz am meisten stören, ist die meiste Motivation,  etwas zu verändern. Das erreichte Ergebnis freut hier auch besonders und spornt zugleich an, an anderen Stellen in der Wohnung weiter zu machen.

Ich freue mich über Ihren Kommentar:

Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Weitere Info: Datenschutzerklärung