Foto von Aufräumcoach Rita Schilke vor gelber Wand

Wie motiviere ich mich zum Aufräumen?

Gerade sind wir noch viel zu Hause. Der Frühling schickt seine Vorboten, und Lockerungen sind in Aussicht. Da ist zuhause Aufräumen gut und sinnvoll. Aber wie motiviere ich mich zum Aufräumen? Acht Tipps aus meiner Erfahrung:

1. Über ein klares Ziel motiviere ich mich zum Aufräumen

Meine erste Frage bei einem neuen Kunden ist stets: worum geht es? Was ist Ihr Ziel? Dabei kann das Ziel ruhig höher sein. Wenn ich für einen Marathon trainiere, konzentriere ich mich auf den Trainingsplan, zum Beispiel die tägliche Trainingszeit. Auch wenn ich den gesamten Marathon nicht schaffe, komme ich bei eingehaltenem Trainingsplan weiter und meinem Ziel näher. Und wie motiviere ich mich zum Aufräumen? Mein Ziel ist zum Beispiel eine aufgeräumte Wohnung ohne unnötigen Ballast, herumliegende Zeitschriften und Kleidungsstücke, in der ich mich wohlfühle und in die ich gerne Freunde einlade. Oder: ich will ein gutes Vorbild für meine Kinder sein. Ich will sie anleiten, regelmäßig aufzuräumen. Die halbe Stunde Aufräumen pro Tag oder die regelmäßige Aufräum-Arbeit zusammen mit einem Aufräumcoach bringt mich meinem Ziel näher. Der tägliche kleine Erfolg motiviert mich, an meinem Ziel der aufgeräumten Wohnung dranzubleiben.

2. Durch einen guten Plan verstärke ich meine Motivation zum Aufräumen

Ein guter Plan, wie Sie das gesetzte Ziel erreichen, ist ausschlaggebend für den Erfolg. Damit Sie eine schöne Ordnung herstellen, ist es wichtig, genügend Stauraum und Ablageflächen zu haben. Genügend Raum schaffen Sie, indem Sie systematisch aussortieren und ausmisten. Sehen Sie also Kleidungsstücke, Küchengeräte etc. durch. Prüfen Sie, ob Sie diese noch benutzen, ob sie defekt oder abgenutzt sind. Was mit den ausgemusterten Kleidungsstücken, Büchern, CDs oder Handys am besten geschieht, lesen Sie unter Aufräumtipps online. Der gute Plan, die richtige Reihenfolge der Schritte, hilft, mein Ziel zu erreichen und verstärkt meine Motivation.

3. Abschied vom Perfektionismus erhält die Motivation

Im Arbeitsleben wie beim Aufräumen gilt: der Abschied vom Perfektionismus erhält die Motivation. Ich muss für das beste Ergebnis nicht 100 % erreichen. 80 % in angemessener Zeit sind effektiver und erhalten die Motivation, da ich das Aufräum-Ergebnis wertschätze. Ich muss die Zeitschriften, die ich durchsehe und ausmiste, nicht alle von Anfang bis zum Ende lesen. Es genügt, die mir wichtigen Artikel zu lesen.

4. Durch Routinen motiviere ich mich zum Aufräumen

Regelmäßige Routinen verstärken die Motivation. Die halbe Stunde Aufräumen morgens nach dem Frühstück hilft, eine Grundordnung herzustellen und zu erhalten. Oder abends vor dem Schlafengehen. Sie motivieren sich damit, herumliegende Zeitrschriften, Pullover oder Socken sofort wegzuräumen. Weil diese herumliegenden Dinge in einer Grundordnung sofort auffallen.

5. Ein fester Zeitrahmen unterstützt die Motivation zum Aufräumen

Meine Erfahrung zeigt: je mehr Zeit zur Verfügung steht, umso größer ist die Gefahr, sich in unwichtigen Details zu verlieren. Wir sortieren endlos die Spielzeugfiguren im Kinderzimmer oder lesen uns in Zeitschriften fest, die wir vorhatten, auszumisten.
Konzentrieren Sie sich aufs Wesentliche, indem Sie sich einen festen Zeitrahmen setzen. Zum Beispiel: für das Aufräumen der Küchenschublade rechts neben dem Herd nehme ich mir eine halbe Stunde Zeit. Als Aufräumcoach schlage ich meinen Kunden für meinen Einsatz bei ihnen drei Stunden vor. Das motiviert sie, ein realistisches Ziel innerhalb dieser Zeit zu erreichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Dies motivert zum Weitermachen.

6. Ein trainiertes Zeitgefühl verbessert die Motivation

Beobachten Sie, wie lange Sie für das regelmäßige Aufräumen zum Beispiel des Badezimmers, benötigen. Lassen Sie Ihre Erfahrungswerte in die Planung weiterer Aufräum-Vorhaben einfließen. Entsprechend Zeit planen Sie das nächste Mal ein. Je genauer Sie die geplante Zeit einhalten, desto besser motiviert sind Sie für kommende Aufräum-Vorhaben.

7. Eine Belohnung fürs Aufräumen motiviert

Nach jedem erreichten Teil-Ziel hilft eine kleine Pause, eine Belohnung oder ein Moment des Innehaltens. Dies bringt Energie zurück und motiviert, mit dem Aufräumen später fortzufahren. Wenn Sie ein angenehmes Ziel vor Augen haben, erledigen Sie Aufgaben effizienter und bleiben motiviert. Gönnen Sie sich eine Tasse Kaffee, einen Blick aus dem Fenster oder einen Spaziergang um den Block.

8. Durch gemeinsames Aufräumen motiviere ich mich am meisten zum Aufräumen

Zusammen mit einem Freund oder einer Freundin oder mit einem Aufräumcoach macht das Aufräumen richtig Spaß. Der Blick von außen hilft, die eigenen vier Wände mit anderen Augen zu betrachten. Ein Trick: fotografieren Sie Ihre Wohnung und betrachten Sie die Bilder am PC oder auf Ihrem Laptop. Dies ermöglicht den Blick wie aus anderen Augen. Sie werden "Ihre Baustellen" anders wahrnehmen. Sie sind motiviert, diese zusammen mit Freund, Freundin oder mit der Hilfe eines Aufräumcoach in Angriff zu nehmen.

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2 Kommentare zu „Wie motiviere ich mich zum Aufräumen?“

  1. Liebe Frau Zarbock,
    vielen Dank. Es freut mich sehr, dass Ihnen meine Tipps helfen.
    Weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße
    Rita Schilke

  2. Liebe Frau Schilke, Sie wissen ja, dass ich alles zu dem Thema verschlinge. Die Tipps sind in der Praxis sehr hilfreich und ich versuche sie umzusetzen. Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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